Streit in der Beziehung? 6 Tipps vom Experten

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Überblick

Du hast Streit in der Beziehung? Keine Sorge, ich verrate dir, was jetzt zu tun ist, denn du bist nicht der Einzige. Öfter mal Streit in der Beziehung zu haben ist ganz natürlich. Jedoch möchte ich mit diesem Artikel die häufigsten Fragen ansprechen, die ich von meinen Lesern höre.

Typischerweise geht das ungefähr so…

„Egal was ich tue oder wie sehr ich es versuche, meine Beziehung ist voller ständiger Kämpfe. Sollen wir uns trennen, oder ist so viel Streit in der Beziehung gesund?“

Hier sind 6 schnelle Tipps, die dir beibringen, wie du den Streit in der Beziehung mit deiner Freundin bzw. Frau vermeiden und endlich die glückliche, erfüllende Beziehung zu genießen, die ihr euch beide wünscht.

Bevor wir anfangen: Erkenne, dass Beziehungsstreite normal sind.

Eine der häufigsten Fragen, die ich höre, ist diese:

 

Wie viel Streit in der Beziehung ist normal?

Und die Antwort ist eigentlich ziemlich überraschend.

Laut Forschungen von Dr. John Gottman, einem psychologischen Forscher, Kliniker und Autor von „Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe“, gibt es tatsächlich eine wissenschaftliche Antwort auf diese Frage. In den 1970er Jahren begann Dr. Gottman Längsschnittstudien über Paare durchzuführen, um herauszufinden, was eine Ehe zum Funktionieren bringt und was sie zum Scheitern bringt.

Sie wiesen Paare an, in einem Raum zu sitzen (während der Aufzeichnung) und zu versuchen, einen Konflikt in 15 Minuten zu lösen. Nachdem sie die Bänder überprüft und neun Jahre später weiterverfolgt hatten, konnten Gottman mit 90-prozentiger Genauigkeit vorhersagen, welche Paare sich scheiden lassen würden.

Ihre Entdeckung war eigentlich ganz einfach. Sie erkannten, dass der Unterschied zwischen einer glücklichen und einer unglücklichen Ehe das Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Interaktionen ist. Insbesondere fanden sie heraus, dass das „magische Verhältnis“ für das Funktionieren einer Beziehung 5:1 beträgt. Bedeutet, dass für jede negative Interaktion während eines Kampfes eine stabile Ehe fünf oder mehr positive Interaktionen hat.

Wenn du glaubst, dass deine Beziehung derzeit in das „magische Verhältnis“ fällt, dann kannst du dir selbst auf die Schulter klopfen. Selbst die gesündesten Paare streiten sich und ein paar Streitigkeiten bedeuten nicht, dass deine Partnerschaft enden muss.

Wenn deine Beziehung jedoch durch ständige Kämpfe beeinträchtigt wird und euer „Beziehungsverhältnis“ eher bei 1:50 als bei 5:1 liegt, mach dir keine Sorgen.

 

Streit in der Beziehung Tipp #1: Bespreche deine Bedürfnisse ohne Scham

Einer der häufigsten Gründe, warum Männer sich in Beziehungen streiten, ist, dass sie – bewusst oder unbewusst – nicht das Gefühl haben, dass ihre Bedürfnisse innerhalb ihrer Beziehung erfüllt werden.

Es ist leicht für Menschen, sich in einer Beziehung zu verlieren und zu vergessen, dass man eine individuelle Person mit individuellen Bedürfnissen ist.

Und bevor du erfolgreich lernen kannst, wie man einen Streit in der Beziehung beendet oder sich nach einem Streit wieder versöhnt, musst du zuerst einmal wissen, weshalb du dich streitest.

Welche Bedürfnisse hast du, die nicht erfüllt werden? Brauchst du ein aktiveres und ansprechenderes Sexleben? Brauchst du jemanden, der dir mehr Freiheit gibt und es dir ermöglicht, ohne Schuldgefühle mit Freunden auszugehen?

Was sind deine Bedürfnisse und wie könnte deine Partnerin ihr Verhalten ändern, um dich zu erfüllen?

Solange du nicht weißt, was du willst, wirst du es nie bekommen. Zu oft werden Beziehungen ruiniert, weil einer oder beide Partner nicht bereit sind, ehrlich über ihre Bedürfnisse zu sprechen.

Nimm dir etwas Zeit, um genau herauszufinden, was du von deinem Partner brauchst, um dich glücklich und erfüllt zu fühlen. Sobald du genau weißt, was in deiner Beziehung fehlt, nutze den nächsten Tipp, um mit der Umsetzung anzufangen.

 

Tipp #2: Wie man einen Streit in der Beziehung beendet, bevor er beginnt

Von den vielen Fehlern, die Partner nun mal machen, ist keiner gefährlicher, als auf das zurückzugreifen von folgenden Sätzen:

„Das machst du immer.“

Oder „Du bist nie da, wenn ich dich brauche.“

Jedes Mal, wenn ich ein Paar streiten sehe, tauchen diese Sätze ohne Ausnahme auf. Abgesehen davon, dass sie offensichtlich nicht stimmen, lenken diese Aussagen beide Partner von der Wurzel Ihrer Konflikte ab.

Ihr seid zwei Menschen, jeder mit unterschiedlichen Überzeugungen, Gewohnheiten und Mustern, die täglich miteinander interagieren. Und die Überzeugungen, Gewohnheiten oder Muster des einen Partners sind frustrierend oder werden vom anderen als inakzeptabel erachtet.

So einfach ist das. 

Diverse Aussagen greifen die Identität deines Partners an. Du behauptest, wer die andere Person ist, anstatt was sie tut oder getan hat, und dies führt meistens zu Streit. Von diesem Standpunkt aus kann keine Veränderung stattfinden.

 

Die 4 Schritte Formel, um Streit in der Beziehung zu vermeiden

Du kannst deinen Partner nicht einfach darum bitten, sich zu ändern. Du kannst ihn jedoch bitten, bestimmte Aktionen und Verhaltensweisen zu ändern, die Konflikte auslösen. Wenn du also das nächste Mal deinen Partner bitten möchtest, etwas zu ändern – sei es die finanziellen Gewohnheiten, die allgemeine Einstellung, die Fitness oder einfach die Tatsache, dass sie „immer“ ihre verdammten Haare am Duschvorhang klebt – versuche diese Formel.

 

1. Identifiziere ein bestimmtes Verhalten, welches du ändern möchtest

Denke daran, dass du das Verhalten einer Person ändern kannst, aber nicht die gesamte Identität. Wenn du lernen möchtest, wie du aufhören kannst, mit deiner Partnerin zu streiten… Beginne erst, mit dem Versuch das Muster zu erkennen, welches sich wiederholt.

Anstatt also zu sagen: „Wir streiten uns wegen unnötigen Sachen … ich kann es nicht ertragen!“,

was ein Angriff auf ihre Identität ist, sage: „In letzter Zeit haben wir mehr als normal gestritten und wir müssen miteinander reden, um zu sehen, wie wir das beheben können.“

Anstatt zu sagen„Ich wünschte, du wärst nicht so chaotisch“

sage lieber„Ich möchte, dass du bitte den Kleiderhaufen, den du anprobierst, zusammenfaltest, bevor du zur Arbeit gehst.“

Anstatt zu sagen: „Ich wünschte, du wärst nicht so negativ“, 

sage: „Ich würde es zu schätzen wissen, dass du aufhörst, dich jeden Tag als erstes über deinen Job zu beschweren, wenn ich nach Hause komme.“

Bevor du also einen weiteren Streit in der Beziehung anzettelst oder dich fragst: „Sollen wir uns trennen?“ 

Halte inne und fragen dich … “Welches konkrete Ergebnis möchte ich und welche Maßnahmen muss mein Partner ergreifen, um dies zu verwirklichen?

 

2. Der Ton macht die Musik

Genauso wichtig wie das, was du von deinem Partner verlangst, ist, wie du es erfragst.

Wenn du aus heiterem Himmel kommst und sagst:

„Hey! Ich möchte, dass du anfängst, deine verdammten Klamotten aufzuheben, bevor du zur Arbeit gehst, ok?“

Ich kann dir jetzt schon sagen: Das Gespräch wird genauso sinnlos sein, als ob du gesagt hättest: „Du bist so ein unordentlicher Chaot!“

Stattdessen musst du solche Gespräche mit Bedacht angehen.

Am besten mit Lob.

Beginne das Gespräch, indem du etwas anerkennst, dass dein Partner etwas gut macht. Umarme sie, küss sie und drücke ihr etwas aus, wofür du aufrichtig dankbar bist. Es kann die Mühe sein, die sie in ihre Arbeit gesteckt hat. (Und wie es euch beiden finanziell geholfen hat) .Die Tatsache, dass das Abendessen immer auf dem Tisch steht, wenn du nach Hause kommst. Dass sie eine gute Mutter ist oder dass sie Verständnis dafür hat, dass du in letzter Zeit viel am Arbeiten bist.

Finde etwas, das du wirklich an ihr schätzt, und drücke es aus.

Anschließend sprichst du das Thema an, abhängig davon wie schwer die Verhaltensänderung ist. Entweder über eine Bitte, oder du sagst Ihr über welches Thema du gerne mit Ihr sprechen möchtest. (Gebe hierbei das Gesprächsthema an – z.B. Finanzen, damit sie nicht ängstlich wird und sich fragt worüber du sprechen möchtest)

 

3. Erkläre ihr die Situation und wie du dich dabei fühlst

Nachdem du nun einen positiven Ton angegeben hast, ist es an der Zeit, zu deiner Anfrage überzugehen.

Du wirst nicht um die Ecke kommen und direkt um die Änderung bitten, sondern du wirst die Situation rund um deine Anfrage erläutern. Wenn du beispielsweise möchtest, dass dein Partner nicht mehr so viel Geld für Klamotten ausgibt, solltest du das Gespräch so beginnen:

„Also, wir haben in letzter Zeit viel Geld ausgegeben und jetzt haben wir mehr als 4000€ Schulden. Ich war so gestresst wegen unserer Finanzen, dass ich mitten in der Nacht immer wieder aufwache und darüber nachdenke.“

Wenn du möchtest, dass sie aufhört, sich über ihren Job zu beschweren, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst… sage so etwas wie:

„Ich stand in letzter Zeit bei der Arbeit unter großem Druck und dieses Projekt, an dem ich arbeite, hat mich lässt absolut erschöpft, wenn ich nach Hause komme.“

Sobald du ausgedrückt hast, was los ist, wie du dich fühlst, ist es an der Zeit, die Änderung zu besprechen.

 

4. Artikuliere die gewünschte Veränderung

An diesem Punkt des Gesprächs ist es an der Zeit, auszudrücken, was du willst.

Damit diese Formel jedoch effektiv ist, musst du deine Wünsche mit Empathie und Mitgefühl ausdrücken. Versuche dabei bestmöglich nicht deine Partnerin als deine Feindin hinzustellen. Gehe stattdessen von einem Ort der Teamarbeit und gegenseitiger Unterstützung an die Anfrage heran.

Wenn die Veränderung groß genug ist und es sich auf etwas Wesentliches wie Gesundheit, Finanzen oder Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bezieht, beginne das Gespräch, indem ihr eine gemeinsame Vision entwickelt, die deine Partnerin begeistert.

Um das obige Beispiel in Bezug auf Finanzen zu verwenden, könntest du sagen:

„Ich möchte wirklich, dass wir unsere Schulden loswerden, damit wir in das Haus einziehen können, welches wir neulich gesehen haben. Nur leider können wir das zur Zeit leider nicht mit unseren Ausgabengewohnheiten, die wir gerade haben. Können wir uns zusammensetzen und ein neues Budget erstellen, in dem wir beide etwas weniger ausgeben, damit wir unsere gemeinsame Vision von finanzieller Freiheit früher erreichen können?“

Oder, wenn es sich um eine relativ kleine Änderung handelt, beginne deine Anfrage einfach mit Einfühlungsvermögen und Verständnis.

Um das Beispiel der Partnerin zu verwenden, die sich über ihren Job beschwert:

„Ich weiß, dass du bei der Arbeit mit viel Stress zu kämpfen hast, und ich möchte für dich da sein. Aber ich würde es begrüßen, wenn wir nicht als erstes über unsere Jobs sprechen, wenn ich nach Hause kommen. Auf diese Weise habe ich ein wenig Zeit, um meine Batterien aufzuladen und abzuschalten, damit ich präsenter sein und dir zuhören kann, wann immer du darüber sprechen möchtest.“

Siehst du den Unterschied, den dieser simple Frame bewirken kann? Hoffentlich. Probier es einfach mal aus und lass mich dann wissen, wie es gelaufen ist.

 

Streit in der Beziehung Tipp #3: Kläre was sie benötigt, und ihr das Gefühl zu geben, geliebt zu werden

Wenn du bemerkst, dass deine Freundin sich wegen nichts streitet (z. B. weil du den Toilettensitz oben gelassen hast oder du vergessen hast, den Deckel auf die Zahnpasta zu setzen), ist sie wahrscheinlich nicht wirklich verärgert über die Sache, worüber ihr euch streitet. Wahrscheinlicher ist, dass ihre Bedürfnisse in einem oder mehreren Bereichen eurer Beziehung nicht erfüllt werden und sie deswegen sauer ist oder einfach nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit braucht.

Nachdem du nun deine Bedürfnisse identifiziert und Schritte unternommen hast, um sie ihr gegenüber auszudrücken, drehe das Skript um und frage dich: 

„Was braucht meine Freundin, was ich ihr nicht gebe?“

Die häufigste Antwort auf diese Frage ist meiner Erfahrung nach Präsenz. Eine der häufigsten Ursachen für Beziehungskonflikte zwischen Männern und Frauen ist, dass Männer „Fixierer“ sind. Wir sind lösungsorientiert und tendieren dazu, uns in einem sehr logischen Spektrum aufzuhalten.

Und wir gehen (oft sehr töricht) davon aus, dass Frauen genauso sind.

Wenn deine Partnerin mit einem Problem zu dir kommt, ist es leicht anzunehmen, dass sie eine Lösung will. Dass sie eine schnelle Lösung will. Dass sie will, dass du der Held bist, der einfliegt und den Tag rettet wie Captain America.

Frauen wollen in erster Linie gehört und verstanden werden. Sie wollen nicht immer, dass du ihre Probleme behebst. Sie wollen, dass wir Ihnen zuhören.

Oft wollen Frauen nur die Gewissheit, dass ihre Beschwerden und Frustrationen nicht unbegründet sind. Ein einfaches „Es tut mir leid, Schatz, dass du das durchmachen musstest“ ist alles, was nötig ist, um sie zu beruhigen. Manchmal wollen Frauen jedoch Lösungen und sie wollen Ihre Unterstützung und sofortiges Handeln. Aber als Männer sind wir notorisch schlecht darin, klar zu bestimmen, was sie will und wann sie es will.

Die raketenwissenschaftliche Lösung?

Einfach fragen.

Anstatt sofort eine Lösung anzubieten oder ihr einfach eine Schulter anzubieten, auf der sie weinen kann, frage sie:

 „Was brauchst du gerade von mir? Soll ich zuhören oder willst du eine Lösung?“

Von dort aus kannst du ihr ohne Zweideutigkeit das geben, was sie braucht, und vermeiden, unnötig einen Streit in der Beziehung auszulösen.

Das mag einfach klingen, ist aber unglaublich effektiv.

 

Streit in der Beziehung Tipp #4: Kultiviere Selbstbewusstsein und suche immer nach der Wurzel der Emotionen

Wusstest du, dass 90 % des Serotonins deines Körpers (der Neurotransmitter, der für die Stimmungsregulierung und viele andere Dinge verantwortlich ist) im Darm produziert wird?

Nein? Nun, jetzt weißt du es.

Aber warum erzähle ich dir das und was zum Teufel hat Serotonin mit Konflikten in eurer Beziehung zu tun?

Wie sich herausstellt, eine Menge.

Als Menschen, insbesondere Menschen im 21. Jahrhundert, mit der endlosen Flut von Reizen, die sowohl unseren Geist als auch unsere Stimmung verändern, sind wir ziemlich schlecht darin, genau zu bestimmen, was wir fühlen und warum wir etwas fühlen.

Wir schreiben Gefühle oft fälschlicherweise dem bequemsten Sündenbock zu, den wir finden können. Und leider sind das in der Regel unsere romantischen Partner. Hier ist ein Beispiel dafür, um dir zu zeigen, was ich damit meine.

Ich habe einen Freund, der stark laktoseintolerant ist.

Und obwohl dies oberflächlich betrachtet kein bedeutendes Problem zu sein scheint, führte es tatsächlich dazu, dass er deshalb oft Streit in der Beziehung hat.

Trotz seiner Intoleranz liebt mein Freund Käse, Joghurt und Proteinshakes und ernährt sich jahrelang von einer Diät, die mit einer Substanz gefüllt war, die allergische Reaktionen in seinem Körper auslöste, die seine Stimmung negativ beeinflussten.

Er kämpfte ständig mit seiner Partnerin und nahm an, dass das Problem in ihrer Beziehung lag, weil das der einzige Faktor war, von dem er wusste, dass er daran schuld war.

Eines Tages, nachdem er ein Glas Milch getrunken hatte, bemerkte er jedoch, dass seine fröhliche Stimmung innerhalb von Minuten sauer wurde, und er fuhr zusammen – er ließ seine Wut in einem unnötigen Sperrfeuer verbaler Beschimpfungen an seiner Partnerin aus.

Als er merkte, dass etwas nicht stimmte (seine Freundin suchte schließlich nur nach Zuneigung), stellte er schließlich die Verbindung her.

Er erkannte, dass jedes Mal, wenn er Milchprodukte konsumierte, seine Stimmung sank und er anfälliger für Wut und Frustration wurde.

Also machte er sich in aller Stille daran, seine Ernährung umzustellen, und innerhalb weniger Tage ging die Zahl der Streitigkeiten, die er mit seiner Partnerin hatte, deutlich zurück.

Und jetzt, da er weiß, wie tiefgreifend Essen seine Stimmung beeinflussen kann, reagiert er schnell auf jede Wut oder Frustration, die er empfindet, indem er seinem Partner erklärt: 

„Schau mal, ich bin gerade nicht bei bester Laune, weil ich etwas gegessen habe. Ja, ich bin sauer und ja, du nervst mich gerade, aber es ist nicht deine Schuld. Ich bin nur launisch, weil ich zum Mittagessen einen großen Burger, Pommes und Limonade gegessen habe, was ich nie tue.“

Wenn dir das alles albern erscheint, bedenke, dass der Bestsellerautor und Familientherapeut John Gray, der Autor vonMänner sind anders, Frauen auch: Männer sind vom Mars. Frauen von der Venus“, keine Eheberatungsklienten annimmt, es sei denn, sie halten sich an eine sehr strenge Diät für 60 Tage vor Beginn der Beratung.

Wenn einer der berühmtesten Berater der Welt nicht einmal in Betracht zieht, einen Kunden einzustellen, der nicht bereit ist, seine Essgewohnheiten zu ändern, sollte es uns zeigen, wie wichtig dieser Faktor ist.

Aber der Zweck dieses Punktes ist nicht, dich davon zu überzeugen, deine Ernährung zu ändern – obwohl es wahrscheinlich nicht schaden würde.

Es soll dich dazu bringen, die wahre Wurzel deiner emotionalen Zustände zu berücksichtigen.

Bist du wirklich sauer auf deine Partnerin, weil sie „so eine verrückte Schlampe“ ist?

Oder bist du frustriert, weil dein Chef heute auf der Arbeit eine erniedrigende Bemerkung gemacht hat?

Oder weil du sechs 10-Stunden-Tage in der Woche gearbeitet hast und keine Zeit für dich selbst hattest, um dich zu regenerieren?

Bevor du dich auf einen Konflikt einlässt, trennen deine Emotionen von der unmittelbaren Situation und frage dich: „Was geht hier wirklich vor und ist es überhaupt ihre Schuld?“

Die Antwort wird dich oft überraschen.

 

Streit in der Beziehung Tipp #5: Denke an die „20-Minuten-Regel“

Der einfachste, aber tiefgreifendste Weg, wie du die Anzahl der Konflikte in deiner Beziehung reduzieren kannst, besteht darin, sich an das zu erinnern, was ich die „20-Minuten-Regel“ nenne.

Und die Regel ist einfach. Wenn etwas in 20 Jahren keine Rolle spielt, lasse es nicht mehr als 20 Minuten deines Tages ruinieren.

Mit anderen Worten: Verpflichte dich persönlich, nicht mehr wegen unbedeutendem Unsinn zu streiten.

In 20 Jahren spielt die schmutzige Wäsche keine Rolle mehr. Niemand wird sich darum kümmern, wer den Toilettensitz oben gelassen hat oder warum. Und die einfache Bitte, den Fernseher auszuschalten und mit ihr zu reden, wird nicht das Ende der Welt bedeuten.

Also lass es. Vergiss es und mach weiter.

Weigere dich, über triviale Dinge zu streiten, wenn es in 20 Jahren keine Rolle spielt. In Beziehungen kannst du dich entscheiden, glücklich zu sein oder richtig zu liegen, wähle weise.

Wenn es ein echtes Problem gibt, das angegangen werden muss, dann ist es etwas anderes.

Aber verschwende nicht dein Leben damit, über verschüttete Milch zu streiten.

Dieses Leben ist zu schön und zu kurz, um es mit bedeutungslosen Spitzfindigkeiten zu verschwenden, die im Großen und Ganzen nichts bedeuten.

Also lass das verdammte Ding los und mach mit deinem Leben weiter.

 

Streit in der Beziehung Tipp #6: Gehe wütend ins Bett!

Zum Schluss noch ein kurzer Tipp.

Ignoriere den Rat deiner Eltern, „niemals wütend ins Bett zu gehen“, und erkenne stattdessen, dass Schlafentzug viel schlimmer für deinen Konflikt ist, als die 20 Minuten vor dem Einschlafen über ein Problem zu schmoren.

Wenn du unter Schlafmangel leidest, ist deine Fähigkeit, deine Impulse (und deine Zunge) zu kontrollieren, verringert. Du bist gereizter. Du bist weniger einfühlsam. Und du hast weniger geistige und körperliche Energie, um Konflikte angemessen zu bewältigen.

Um ehrlich zu sein, wenn dein Partner und du bis spät in die Nacht streiten, ist das Beste, was du für eure Beziehung tun kannst, auf sie zuzugehen, sie zu umarmen, sie auf die Wange zu küssen und zu sagen: „Gut, arbeiten wir morgen daran“ – und dann leg deinen Arsch ins Bett.

 

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Über den Autor:

Isa Ulubaev
Isa Ulubaev

Leitender Coach, Berater, Autor & Speaker

Isa Ulubaev ist Gründer und Geschäftsführer von Master Your Mind, er konnte bisher hunderten Männern in Folge einer Zusammenarbeit zu einem besseren Lifestyle verhelfen und hat über 750.000 Follower auf Social Media Kanälen.

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