Vom Umfeld abheben - so befreist du dein Selbstbild

Vom Umfeld abheben – so befreist du dein Selbstbild

Unser Umfeld beeinflusst uns auf subtile Art und Weise. Häufig passiert es sogar, ohne dass wir davon etwas mitbekommen. Wir werden nicht glücklich, wenn wir immer in demselben Umfeld unterwegs sind. Trotzdem bleiben wir in der alten Routine. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Hast du dich jemals gefragt, warum das so ist? Vom Umfeld abheben – so befreist du deine Vorstellungskraft.

Wir Menschen sind eigentlich nicht dazu gemacht, um immer an ein und demselben Ort zu sein und jeden Tag das Gleiche zu tun. Dennoch erleben wir meistens nur die gleichen Orte und sich wiederholende Routinen. Warum? Weil es sich vertraut anfühlt. Wir lieben unsere gewohnte Umgebung, weil sie uns die Angst nimmt. In der Steinzeit jedoch wurde es nach einer Weile wieder Zeit, um weiterzuziehen, sodass das Überleben gewährleistet wurde. Auch wenn wir es vielleicht nicht jedes Mal mochten, bedeutete ein neues Umfeld auch neue Chancen und neues Leben.

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Du fühlst dich zuhause am sichersten, weil du dort jede Ecke aller Zimmer kennst. Es ist dir völlig klar, wo, was liegt und wie du es für wen nutzen kannst, wenn jemand auf die Idee kommt, einzubrechen, zum Beispiel wie der tapfere Junge Kevin in dem Film „Kevin – Allein zu Haus.“ Aber werden wir auch auf Dauer glücklich, wenn wir uns nur alleine in unserem Zuhause verbarrikadieren?

Vertrautes Umfeld und falscher Schein

Wir Menschen sind ja eigentlich Nomaden, wir zogen ständig weiter. Und wir mussten das selten alleine schaffen. In der Regel taten wir das gemeinsam mit unserem Rudel, auf das wir uns stets verlassen konnten. Bis zu 150 Menschen waren es, die wir als Rudel akzeptieren konnten. Alles darüber hinaus war zu schwer, um es noch komplett verstehen und auch organisieren zu können. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

Wie viele Menschen haben wirklich ein Rudel, mit dem sie weiterziehen können? Auf das sie sich in jeder Situation verlassen können, um an sich zu wachsen und sich den Ängsten zu stellen. Das könnte auch ein kleines, verlässliches Team sein. Wer von uns hat, trotz all der Follower und Likes, die längst über 150 Leute hinausgehen können, so ein kleines, aber starkes Team hinter sich? Ganz ehrlich: Es gibt so viele Menschen die todunglücklich sind, obwohl man auf Instagram meinen könnte, sie müssten die glücklichsten der Welt sein.

Kraft der Imitation und Analyse von Vorbildern

Leider jedoch hilft ein riesiger Freundeskreis auf Facebook im Alltag selten weiter. Was wirklich zählt, ist nie die Menge deiner Verbindungen zu anderen, sondern die Tiefe und das Teilen von nützlichen Werten. Diese Werte sind die Überschneidung eurer Freundschaft und der Anker, der euch immer wieder zusammenschweißen wird, sowie ein gemeinsames Ziel. Nicht umsonst lautet ein altes Sprichwort: „Sag mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir wer du bist.“

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, hat es keinen blassen Schimmer davon, was ein Ohr, eine Nase, ein Mund oder ein Lächeln ist. Dennoch lächelt es zurück, wenn du es anlächelst, woran liegt das? Wir Menschen haben es in unserem Instinkt, andere zu imitieren. Gleichzeitig sind diejenigen, die am besten imitieren können und dabei auch noch diejenigen imitieren, die in ihren Augen erfolgreich sind, die gleichen Personen, die am meisten Erfolg im Leben haben.

„Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern die anpassungsfähigste.“

Charles Darwin

Das ist auch der Grund, warum man sich Vorbilder oder Mentoren nehmen sollte. Es sind aber auch die Informationen hinter den Informationen, die man sich dabei anschauen sollte. Viele Menschen hören sich an, was ein erfolgreicher Mensch zu sagen hat, beobachten aber nicht, was dahinter steckt und warum er sich wirklich so ausdrückt. Was ist der Grund dafür, dass er genau diese Information, zu diesem Zeitpunkt, auf diese Art und Weise, in diesem Ton und in diesem Outfit gesagt hat?

Vom Umfeld abheben – so befreist du deine Vorstellungskraft

Es geht bei unseren Zielen im Leben eigentlich nicht darum, was wir sein wollen, sondern vor allem wer wir sein wollen, denn ein Wer hat Gefühle und Gedanken sowie eine Art, sich zu bewegen oder zu reden und sich zu benehmen. Eine Sache oder ein Ding hat das nicht – es lässt uns kalt. Deshalb können wir uns auch nicht hineinfühlen.

Hier kommt auch wieder unser Umfeld ins Spielt Es erweckt Gedanken, die zu Emotionen und Gefühlen werden, die unsere Handlungen beeinflussen, die zu unseren Gewohnheiten werden, woraus unsere Persönlichkeit entsteht. Das ist dann dein Selbstbild.

Dein Umfeld aktiviert wiederholt bestimmte Gedanken. Wiederholte Gedanken erschaffen bestimmte Emotionen. Wiederholte Emotionen erschaffen wiederholte Handlungen. Wiederholte Handlungen erschaffen gefestigte Gewohnheiten. Der Zusammenschluss von vielen verschiedenen Gewohnheiten erschafft am Ende deine Persönlichkeit und wer du eigentlich bist.

Klingt als wären wir sehr fremdbestimmt? Was ist, wenn wir das Ganze einmal umdrehen, um uns vom Umfeld abheben zu können?

Was ist, wenn wir mit dem Selbstbild anfangen und uns neu kreieren. Was ist, wenn wir es schaffen, uns einzufühlen in das neue Bild, indem wir so denken, handeln und empfinden, wie der Mensch, der wir immer schon sein wollten? Wäre es dann nicht völlig egal, wer wir jetzt gerade sind? Im Endeffekt können wir das ja selbst entscheiden. Eigentlich haben wir selbst die Macht, um uns selbst zu dem Menschen zu machen, der wir sein wollen. Das alles fängt mit deiner Vorstellungskraft an.

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