Die Kaizen-Methode – Niemals mehr aufgeben!

Dies wird ein eher kurzer Artikel, dessen einziger Zweck ist, dich auf folgende Idee zu bringen: Fang mit einer Minute an! Mit einer mickrigen Minute!

Du kennst das sicher: Man denkt sich ,,Yeah, es ist Zeit für Veränderung. Ich starte jetzt richtig durch! Ich mache jetzt jeden Tag Sport (oder irgendwas anderes)!“. Und das klappt zunächst ganz gut, aber dann und wann entscheidet man sich aufzugeben.

Im Folgenden gebe ich dir einen Lösungsvorschlag, der auch mir geholfen hat, um das zu vermeiden. Let’s go!

Was ist schon eine Minute?

Die Kaizen-Methode

Als ich von der Kaizen-Methode erfuhr, dachte ich mir bloß, das ist so simpel und so genial!

Die Kaizen-Methode hat ihren Ursprung in Japan (jap. kai ,,Veränderung“, zen ,,zum Besseren“und beschreibt einen langsamen, jedoch nachhaltigen Verbesserungsprozess. Kern der Methode ist es, sich täglich zu steigern.
Gegenteilig dazu steht die Auffassung, man müsste in kürzester Zeit größte Resultate bieten.
Im Qualitätsmanagement ist Kaizen als  auch als ,,KVP“ für Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, ein Begriff.
Und Tony Robbins z.B. benutzt anstelle des Wortes ,Kaizen“, das Akronym ,,CANI“ (Constant And Neverending Improvement; zu deutsch: Konstante und niemals endende Verbesserung).

Für uns und den Erfolg ist es weniger interessant, ob wir es nun die Kaizen-Methode, CANI oder ,,Eine-Minute-Methode“ nennen,  entscheidend ist das grundlegende Prinzip eines stetigen Verbesserungsprozesses.

Keinen Bock mehr?

Ich meine, natürlich klingt das gut: In kurzer Zeit große Resultate. Doch wie gesund und nachhaltig ist das?

Wir wollen alles schnell, sofort, jetzt! Und so passiert es nicht selten, dass wir uns überfordern. Dass wir eine neue Gewohnheit in unser Leben integrieren wollen, wie z.B. Sport und uns entscheiden, ins Fitnessstudio zu gehen und direkt eine Stunde volle Kanne zu pumpen.

Das geht erstmal gut. Man ist motiviert, doch die Motivation ist nach ein oder zwei Wochen weg. Weil es zu anstrengend wird und die Gründe, um aufzugeben, attraktiver erscheinen. Man sieht keine Ergebnisse und verliert die Geduld. Man hat keinen Bock mehr und verfällt in alte bequeme Verhaltensmuster, … schade.

Überfordere dich nicht

Ein guter Anfang ist alles

Natürlich muss es nicht so ausgehen. Doch sind wir mal ehrlich. Das schwerste ist der Start. Überhaupt erst zu starten und in Bewegung zu kommen.

Deshalb sorge für einen stetigen und sicheren Anfang!

Nicht selten stellen dabei Ausreden ein Hindernis dar. Eine sehr beliebte Ausrede: ,,Ich habe keine Zeit.“ Du kannst mir nicht erzählen, dass du nicht eine Minute Zeit frei hast, die du vielleicht sonst unnötig am Handy verplempern würdest.

Beispiel: Wenn du vorhast mehr Sport zu treiben, dann fange mit einer Minute an. Mach ein paar Sit-ups und gut ist. Am nächsten Tag machst du schon zwei Minuten draus. Bis zu dem Punkt, wo es kein Problem für dich ist regulär 20 Minuten Sport zu machen, was deiner Gesundheit absolut zugute kommt.

Oder willst du mehr lesen, dann fang mit einer Buchseite an. Am nächsten Tag sind es zwei Buchseiten und so weiter. Konsistenz ist der Schlüssel!

Starte mit einer Buchseite

Der Vorteil ist, dass du den Spaß an der Sache nicht verlierst. Dass dein Gehirn sich langsam aber sicher gewöhnt. Dass es mit der Zeit keine Überwindung mehr kosten wird, ein Buch in die Hand zu nehmen, sondern dass es sich ganz natürlich anfühlt. Du sparst dir die Enttäuschung nach jedem Mal Aufgeben und einen ekligen ,,Burn-out“.

Merke dir: Kleine Erfolge sorgen für Erfolgserlebnisse, die dich motivieren weiterhin dran zu bleiben!

Fazit:

Solltest du eine neue Gewohnheit in deinem Leben haben wollen, dann überstürze es nicht, weil du damit Gefahr läufst, es hinzuschmeißen. Und das ist einfach zu schade. Gehe es langsamer an und steigere dich geduldig, Tag für Tag, bis du vergisst, dass es je einen Anfang gab. Bleib dran und du wirst Freude dran haben. Du packst das! 🙂

„Gute Gewohnheiten sind schwer zu formen, doch es ist leicht mit ihnen zu leben. Schlechte Gewohnheiten sind leicht zu formen, doch es ist schwer mit ihnen zu leben.“ (aus dem englischen; Brian Tracy)

Fotos: pexels.com

Isa

 

 

 

 

4 Kommentare
  1. Ja ich verstehe was du meinst…
    Ich habe letzte Woche die komplette Fußball Vorbereitung mitgemacht, war zusätzlich noch 2 mal im Probe Boxen und habe gemerkt, dass es viel zu viel für mich ist, den gestern bei dem Freundschaftsspiel hatte ich kaum Kraft mehr und habe mich eher gequält aber könnte auch am warmen Wetter liegen.

    Ich habe mich jetzt dazu entschieden es erstmal nur beim Fußball noch zu belassen und habe mich für Mitte September für den Anfängerkurs im Boxen angemeldet, werde es voll durchziehen!

    Ich bin halt schon 30 Jahre alt und so viele sagen, es ist total sinnlos in dem Alter mit etwas neuem anzufangen aber durch dich weis ich, es ist nie zu spät um dazu zu lernen!

    Ich werde jetzt 1 Minute meine Liegestütze machen und morgen 2 Minuten 😉

  2. Hört sich wirklich easy an!:D
    Ich habe vor 2 Tagen mit Gitarre spielen angefangen, weil ich daran schon seit dem ich 14 bin interesse habe, aber iwie „nie dazu“ kam. Nun, nach 5 Jahren wurde auch mal Zeit!😅 Übe jeden Tag über ne halbe Stunde und wenn man Fortschritte sieht, dann wird man noch motivierter weiter zu machen.

    Wenn man ein Ziel vor Augen hat, dann sollte man N I E M A L S aufgeben, sondern dranbleiben, bis man die ersten Erfolge zum Ziel sieht.

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