5 Zeichen, dass du Freunde loslassen solltest

Wann du Freunde loslassen solltest

Ein wesentlicher Baustein unseres Lebens sind die Menschen, mit denen wir zusammenleben. Denn unser Umfeld formt uns, ob wir es wollen oder nicht. Aber wann ist es Zeit, Stopp zu sagen und einen Cut zu machen? Menschen aus seinem Leben zu streichen, anstatt ihnen wieder eine Chance zu geben und wieder auf die Schnauze zu fallen?

Fühlt es sich richtig an?

Unser Gefühl ist meistens gar nicht so verkehrt. Wir fühlen uns nicht immer wohl in der Gegenwart von Menschen, die unsere Freunde sind. Wir wissen nur meist nicht, was der Fehler ist. Manche behandeln einen mies oder lästern über dich, aber schimpfen sich immer noch Freunde. Sobald du merkst, dass ihnen die Integrität fehlt. Also, dass sie ihr Wort nicht halten oder sich plötzlich anders verhalten, wenn andere Menschen dabei sind. Dann solltest du sie vor allem zur Rede stellen um zu sehen, ob sie Einsichtig sind. Sind sie es nicht, scheint der anderen Person nicht viel an eurer Freundschaft zu liegen. Dann stellt sich die Frage, ob du wirklich noch deine Zeit in so jemanden investieren willst.

Ist es eine einseitige Freundschaft?

Bist du der Mensch, der andauernd investieren muss? Ob emotional oder finanziell? Fragt er oder sie, dich oft nach Geld oder bittet die Person dich nach Gegenleistungen, sobald sie dir mal einen Gefallen getan haben? Dann hört sich das eher nach einer Business-Beziehung an, als einer Freundschaft. Denn in Freundschaften solltest du jemandem niemals einen Gefallen tun, nur um etwas zurückzubekommen. Alle Dinge die man tut sollten aus dem Herzen und dem Respekt einer anderen Person gegenüber kommen.

Sprechen sie dir immer negativ zu?

Wenn wir Freunde loslassen müssen, ist es immer eine schwere Entscheidung. Man verurteilt sich meist selbst, in der Angst, man würde einen Fehler begehen. Und man meint es wäre eine egoistische Haltung, sich von Menschen zu trennen, nur weil man nicht mehr herunter gezogen werden will. Das Problem ist einfach, dass du letztendlich immer Schuld sein wirst. Viele Menschen leben in Angst und versuchen jemanden unten zu halten um nicht in den Spiegel schauen zu müssen, und zu sehen, dass wir selbst es dann zu Nichts gebracht haben. Deshalb haben wir es lieber, wenn unsere Mitmenschen ebenfalls unten bleiben. Denn das ist der einfache Weg. Man darf es ihnen nicht verübeln. Wir Menschen sind wie wir sind. Jedoch solltest du trotzdem darüber nachdenken, ob es wirklich egoistisch ist.

Kannst du auf sie zählen?

Du brauchst Hilfe beim Umzug? Oder beim Tapezieren. Vielleicht brauchst du Hilfe in der Schule oder bei der Arbeit? Wer hilft dir? Wer erklärt sich direkt bereit und wer kommt mit irgendwelchen billigen Ausreden. Mit Sicherheit gibt es Menschen, die absolute Muffel sind und sich quer stellen. Aber, sobald du merkst, dass ein Mensch sich wirklich jedes mal eine Ausrede einfallen lässt, sobald du Hilfe brauchst, solltest du diese Freunde loslassen. Auf nimmer wiedersehen.

Kannst du, du selbst sein?

Musst du dich verstellen, um den Menschen in deiner Umgebung zu gefallen? Oder wirst du so akzeptiert wie du bist. Wenn, du mal albern bist. Wenn, du mal nervig bist. Vielleicht, wenn du mal wieder dramatisch bist. Kannst du komplett ehrlich sein und über dich selbst und deine Ängste sprechen. Musst du dich erst mit größten Schwierigkeiten überwinden um über deinen Frust oder Gefühle mit jemandem zu reden. Dann zur Seite mit diesem Menschen. Wahre Freunde sollten immer ein offenes Ohr für dich haben. Und damit meine ich für dich! Nicht für die Person, die du versuchst du sein, sobald ihr zusammen unterwegs seid.

Wie du aufhörst dich selbst zu F!@X&N

Warum sollte man solch eine Überschrift wählen? Wie du aufhörst dich selbst zu fi#!x*? Ganz einfach, weil ich jeden Tag Menschen sehe, die glauben, dass die ganze Welt dort draußen etwas gegen sie hat, ohne dabei zu merken, dass sie einzig und alleine die Ursache für die Unzufriedenheit sind, die sie in ihr Leben rufen. Es ist vor allem eine Frage von Ursache und Wirkung und auf welcher Seite du stehen willst. Willst du die Ursache für die Wirkungen in deinem Leben sein oder entscheidest du dich letztendlich doch für die andere Variante, und zwar dein Leben lang eine Wirkung aus den Ursachen anderer zu sein …

Den ganzen Beitrag zu dem Thema findest du in meinem kostenlosen E-Book „Wie du aufhörst dich selbst zu F!@X&N“.

15 Antworten

  1. Ich habe mich lange Zeit gefangen gefühlt, weil ich mit meiner Arbeitskollegin so verschmolzen war und sie eine sehr gute Freundin für mich war. Ich habe jedoch 80% der Arbeit getan, sie war nur noch wie ein Sack Zement für mich. Keinen Schritt hat sie mich weiter gebracht – weder privat noch beruflich. Ich hatte richtige Bauchschmerzen bei dem Gedanken ihr zusagen das ich nicht mehr ihre Freundin bzw. Teampartnerin sein konnte. Ihre Reaktion darauf war nur ein „Ja, okay“. Ohne zu fragen was das Problem ist oder bedrückt zu wirken. Für mich war es die richtige Entscheidung. Leider habe ich mir zu lange Zeit gelassen, jedoch besser spät als nie

  2. Ich musste auch schon viele Menschen gehen lassen. Im Moment tut es richtig weh und man hat Angst, keine Freunde mehr zu finden mit denen man sich gut versteht. Aber meine Erfahrung zeigt, dass durch „Zufälle“ dann bessere Freunde den Platz einnehmen und einem das Leben bereichern 🙂

    Diese Diamanten muss man dann behalten.

  3. Wahre Worte. Als ich nach 26 Jahren 300 km weit weggezogen bin, stellte sich leider sehr schnell heraus, dass die Freunde die mich mein bisheriges Leben lang begleiteten, sich immer mehr entfernten. Es war am Ende nur noch eine einseitige Beziehung in der nur ich investierte. ICH kam zu Besuch. ICH rief an und fragte wie es geht. Nach knapp 10 Jahren habe ich es sein lassen und die Verbindung gekappt. Ganz ohne etwas darüber zu sagen. Das ist jetzt 2 Jahre her und es kam nicht ein mal eine Nachfrage, ob alle in Ordnung sei bei mir. Ein schöner Beweis, dass es die richtige Entscheidung war.

    Manchmal sind Freund nur so lange Freunde, wie es für sie bequem ist, ein Freund zu sein. Deswegen kann ich jedem nur empfehlen, seinen Lebensmittelpunkt mal zu verlegen. Wer dir dann noch die Treue hält, ist es auch Wert, in Zukunft Freund genannt zu werden.

    1. Da sprichst du ja aus Erfahrung Frank 🙂 Danke, dass du deine bedeutende Erfahrung mit uns teilst. Sehr wertvoll! Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg. LG Isa

  4. echt geiler artikel !

    es lohnt sich echt artikel auf deiner website zu lesen, oder videos von dir auf youtube zu schauen!
    du sagst/schreibst echt realen shit. was echt ein tipps fürs leben gibt.

    danke dafür

  5. Habe einige freunde, die auf unerklärlicherweise jeden fehler den sie an mir sehen mir vorwerfen obwohl ich den gemachten fehler schon publik gemacht habe. Als ob sie darauf warten mich zu kontern. Ich bin kein mensch der bei jedem gelächter mitlacht oder nach jedem witz ein grinsen aufsetzt und ein „haha“ von sich gibt. Ich kann gut über mich selber lachen aber Oft werden witze übermich gemacht jeder lacht nur ich nicht. Meine Freunde vernehmen mein schweigen als „beleidigt sein“ und jedesmal wirklich jedes mal kommt ein „ohhhh er will mit uns nicht reden er ist beleidigt“ etc. . Es ist an so einem heftigen punkt angekommen das ich jedes mal eine außerordentliche wut gegenüber meiner freudne verspüre. Ich versuche diese wut zu kompensieren indem ich wieder schweige und befinde mich im teufelskreis. Ehrlich gesagt habe ich angst diese freunde zu verlieren und mein Unterbewusstsein redet mir ein das ich sie brauche weshalb auch immer. Aber gleichzeitig will ich sie zur Rede stellen und ihnen klar deutlich machen was mich an sie stört. Aber ich denke mir es wird es nicht jucken was ich sage oder sie werden versuchen mein gesagtes anzufechten. Diese oben genannten menschen waren immer ein zeichen der erleichterung in meiner Gegenwart aber mittlerweile sagt etwas in mir, wenn ich sie sehe, ich soll den abwehrmechanismus in kraft setzen. Und ich habe das gefühl der bedrängnis. Vielleicht bin ich zu nett und sie nutzen das aus oder irgendwas stimmt mit mir nicht. Ich will ernst genommen werden. Einer ein Rat?
    Lg

    1. Hallo Yusuf,

      schade, dass sich bisher niemand die Mühe gemacht hat, Dir zu antworten. Da ich das Problem kenne (früher als Betroffene, inzwischen aber als Beobachter), kann ich Dir sagen, dass es sich bei den von Dir beschriebenen“einigen Freunden“ um Menschen handelt, die allesamt ein Problem mit sich selbst haben. Beispielsweise haben Menschen mit einer sogenannten Narzisstischen Persönlichkeitsstörung das Problem, selbst unbedingt perfekt sein zu wollen. Da sie das aber nicht sind (kein Mensch ist perfekt!), müssen sie ihren Minderwertigkeitskomplex, der bei einer narzisstischen Störung sehr stark ausgeprägt ist, aber von denjenigen versteckt wird, dadurch überspielen, indem Sie Fehler an anderen feststellen, anprangern und bekämpfen. Erstaunlicherweise handelt es sich dabei meist um Probleme, die bei diesen Menschen selbst ein Thema sind, das sie aber bei sich selbst nicht erkennen möchten, und deshalb statt dessen auf ihr Gegenüber projizieren und dann dort bekämpfen. Auch bösartige Witze, die Dich z.B. unterschwellig verletzen, sind eine Art, diese Themen beim Anderen zu bekämpfen. Wenn Du immer wieder an solche Leute gerätst, könnte es sein, dass Du bereits in der Kindheit mit einem Narzissten konfrontiert warst, beispielsweise Mutter oder Vater. Du bist deshalb diese Muster gewohnt und kannst Dich schlecht abgrenzen. Das kann man aber lernen. Ändern kann man solche Menschen nicht. Ansprechen vergrössert das Problem nur massiv. Es ist ein recht komplexes Thema. Ich empfehle Die, Dich im Internet über die narzisstische Persönlichkeitsstörung zu informieren und Dich wenn möglich nach und nach von solchen Leuten unbedingt zurück zu ziehen. Pflege bewusst Kontakt mit Leuten, bei denen Dir auffällt, dass sie z.B. bei solchen Aktionen gegen Dich nicht mit machen und investiere Zeit in neue Freundschaften, die sich ergeben und bei welchen Du merkst, dass dort ein fairer und freundlicher Umgangston herrscht. Ich wünsche Dir alles gute! Liebe Grüße, Mimi

  6. Die Erfahrung hab ich schon so oft, gemacht, so lange man sich regelmäßig über Weg laufen muss (Schule,Ausbildung,Internat,Berufsschule) hat man regelmäßig Kontakt (meist fast täglich) Kaum ist der Lebenabschicht vorbei sind auch die ,,sogenannten Freund weg!!! Es ist jetzt ca. 15 Jahre her, aber ich werde nie vergessen wie schnell man fallen gelassen wird. Und leider auch noch zum Abschied heruntergemacht von einer sogenanten Freundin.Ich hab daraus gelernt, erst wenn man sich nicht mehr übern Weg laufen muss sieht man wer noch Interesse hat.

  7. Ich habe ne freundin die sagt sie nimmt mich so wie ich bin. Aha, und da habe ich meine Meinung! und sie möchte so eine Freundin nicht haben, Erst sagen, und dann andere Meinung, die wußte vorher! schon das ich andere Meinung bin!da hat sie mir nur ein vohr gemacht, sie hängt ja mit einer ab die ich nicht leiden kann!!!!! diese Person hatte fast die Freundschaft zu ihr und mir kaputt gemacht,und mit so einer hängt sie ab.

  8. EINEN Freund zu haben, mit Interesse, Anteilnahme, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft etc., ist unermesslicher, lebendiger Reichtum und wohl eher selten. Ich habe EINEN und dies macht mein Leben erst lebenswert.
    Friede sei mit euch.

  9. Ich habe 3 Jahre lang eine Ausbildung mit einem Kollegen gemacht den ich erst in den 3 Jahren kennengelernt habe. Wir waren irgendwann richtig dicke und haben angefangen privat was cooles zu unternehmen. Er hatte aber ein Verhaltensmuster das mich irgendwann ziemlich gestört hat. Und da war ich irgendwie zu schüchtern ständig was gegen dieses Muster zu sagen weil ich irgendwie das Gefühl hatte er würde es nicht akzeptieren. Das Verhaltensmuster war sehr auf sein Äußeres und auf beispielsweise mein Aussehen bezogen. Er war extrem eitel und war brutal selbstverliebt. Wenn ich gesagt habe das ich mich hübsch finde und zufrieden bin mit mir hat er mich immer gedisst und meinte das ich beispielsweise wie ein Gesichtsgulasch oder ein Haufen Scheiße aussehen würde. Daraufhin hat er immer gesagt wenn ich ihn damit konfrontiert habe das es ja nur ein Spaß war und das ich nicht alles ernst nehmen soll was er sagt. Aber irgendwann habe ich mich wenn er das gesagt immer schlechter gefühlt und wusste überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll und habe versucht mir das was mich beschäftigt nicht anmerken zu lassen. Seitdem ich mit der Ausbildung fertig bin habe ich aber komplett den Kontakt zu ihm verloren weil es irgendwie nichts mehr gab worüber man reden konnte und der Kontakt ist irgendwie automatisch abgebrochen. Ansonsten war die Freundschaft ja auch nicht schlecht. Ich habe ihn als meinen besten Freund gesehen aber ich hatte am Ende immer mehr Zweifel was die Freundschaft betrifft zu ihm. Er meinte er würde sich immer Mühe geben für die Zeit danach wenn wir nicht mehr zusammen arbeiten aber es würde wenn überhaupt an mir liegen wenn der Kontakt abbricht und ich müsse mich öfter auf Unternehmungen einlassen die ich nicht bereit war zu den gegebenen Uhrzeiten zu machen. Ich habe ihn immer abgeholt, 25 km hin und zurück, habe ihn oft gefragt aber er hatte irgendwann überhaupt keine Zeit oder Lust mehr. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Würde mir wünschen wenn ich zu dieser Freundschaft mal ein Feedback bekommen würde

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